Hypnotherapie
ist eine offiziell anerkannte Psychotherapierichtung:
Diese therapeutische Methode ist seit der Antike,
bei vielen Völkern, wegen ihrer heilenden Qualitäten für Körper und
Seele bekannt, und bis zum heutigen Tage weiterentwickelt worden. Sie
zeichnet sich besonders, durch ihr ganzheitlich harmonisierendes Wirken
auf alle Ebenen des Menschen aus. Diese positiven Effekte wurden nunmehr
auch in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen.
Der Begründer der modernen Hypnotherapie ist der amerikanische
Arzt und Psychotherapeut Milton Erickson. Ihm gelang es, durch seine
bedingungslose und positive Annahme der Individualität der Klienten,
die hypnotische Trance zu einer heilsamen psychotherapeutischen Methode
reifen zu lassen. Er vertraute darauf, daß der Mensch in seinem Unbewußten
alle Ressourcen (Möglichkeiten) bei sich trägt, um gewünschte Veränderungen
auf leichte und für diese Person zeitlich stimmige Weise herbeizuführen.
Erickson vertraute dabei auf die Feinfühligkeit des Therapeuten, dem
Klienten Freiheit und Geborgenheit zu vermitteln. Er unterschied sich
ganz deutlich von früheren autoritären Methoden, die den Widerstand
der Patienten förderten.
Er würde seine Klienten/innen zB. mit den Worten:
Und nun ... während Sie hier sitzen ...
und sich einen angenehmen tiefen Atemzug gönnen ... meine Stimme hören
...
... können Sie beginnen, immer mehr die Ruhe in sich zu spüren, weil
sie wissen wie wohl das tut einfach loszulassen...
in Trance führen.
Dem Klienten bleibt somit die innere Freiheit erhalten, den Worten
des Therapeuten zu folgen, sich die notwendigen Anteile herauszunehmen,
oder einfach einen eigenen Weg zu gehen. Auch in der tiefsten Trance,
bleibt ein Teil des Bewusstseins in der Weise aktiv, daß er zB. bei
Gefahr jederzeit reagieren könnte. In der Regel kann sich der Klient
auch an alle Vorgänge während der Sitzung erinnern. Überdies verpflichtet
sich der Hypnotherapeut gesetzlich zu einer ethischen und verschwiegenen
Arbeitsweise.
Die heutige Hypnotherapie verbindet die Effektivität
der Tiefenpsychologie (Gesprächstherapie) mit hypnotischen Techniken.
Die Hypnose selbst, kann als ein Zustand tiefer Entspannung und gleichzeitiger
Konzentration bezeichnet werden, der eine Distanz zum Alltagsbewusstsein
erlaubt. Dieser Zustand wird als Trance bezeichnet. Trancephänomene
kennen alle Menschen aus ihrem Alltag, als zB. die Phase kurz vor dem
Einschlafen oder wenn man mit den Augen einen Punkt fixierend seine
Gedanken schweifen läßt, eine Phase wo mehr in "Bildern" gedacht wird,
und die Aufmerksamkeit auf die inneren Vorgänge gerichtet ist, sowie
auch die normale Zeitwahrnehmung verschwimmt.
Die Trancetiefe kann unterschiedlich sein, je nach
Klient und Tagesbefindlichkeit, wobei dieser Parameter nicht entscheidend
für den Erfolg einer Therapie ist. In diesem Zustand ist Ihr Inneres
aufnahmebereit, können sich Dinge neu ordnen, oder bestimmte Schlüsselszenen
bearbeitet werden. Das Unbewusste wird in Trance zur selbstständigen
Suche angeregt, Lösungen und Alternativen zu finden, die in wirklichem
Einklang mit Ihren inneren Wünschen und Bedürfnissen stehen. Wobei die
Wichtigkeit der positiven und ausgleichenden Absichten von krankhaften
Symptomen wertgeschätzt wird. Neue Ideen können in dieser Weise längerfristig
angenommen werden.

Im kreativen Umgang mit diesen Trancezuständen können oft
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überraschende Lösungen gefunden,
innere Kraftquellen entdeckt,
körperliche Prozesse verändert,
Selbstvertrauen
und auch das Immunsystem gestärkt werden.
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